Die Anreise nach Oslo war problemlos.  Die Fahrt mit dem Bus von Flughafen zum Hotel war eher lang. Das Einchecken im Hotel Thon ergolgte speditiv ohne grosse Formalitäten. Das Zimer war ok. Die Pizza im  Restaurant Mona Lisa war riesig,  wie auch der Preis.  Das Morgenesse im Hotel Thor war "Spitze". Ein Snacksack und Kaffe an der improvisierten Theke.  Die Reiseleitern organisiert dann noch eine Flasche Wasser für die Bahnfahrt.   Mit einen Bus ging es  dann zum Bahnhof wobei der Buschauffeur nach einem Hinweis der Reiseleiterin eine Extratour einlegte um den Bahnhof ohne Treppensteigen zu erreichen.
Im Zug waren entsprechen viele Plätze reserviert . Das Verstauen des Gepäcks war chaotisch. Die Kontolleurin war bis zur Hälfte der Reise damit beschäftigt. Die Bahnfahrt war abgesehen von der trüben Aussicht und der Verspätung angenehm. 

In Bergen wurden wir wieder in einen Bus verfrachtet und es ging auf eine Stadtrundfahrt im Dunkeln und ohne Halt.

 

Die Einschiffung  auf der MS Finnmarken begann mit einem Safety-Video. Rettungsweste und wasserdichter Anzug wurde dabei gezeigt. Das war es. 
Mit der Kabinenkarte erfuhren wir dabei das erste mal dass Kabine 662 der Kategorie "Aussenkabine Superior U2" zugehört.
Unter Superior hatte ich mir etwas anderes vorgestellt. Die Kabine ist so schmal, dass zwei  Personen  nur mit Verrenkungen aneinander vorbei gehen können. Das während des Tages (dh. meist erst nach 14 Uhr) zum Sofa umgebaute Bett lädt kaum zum Sitzen ein, da viel zu schmal. Der Staubsaugerschlauch, der jeweils im Korridor lag wurde kaum je eingesetzt. Die Reinigung des "Zimmers" war minimal..
Das Restaurant auf Deck vier war ok. Unser 4er-Tisch im Heck des Schiffes (nicht am Fenster) war nur mit uns Zwei besetzt. Das Buffet am Morgen und am Mittag war gut dotiert, aber leider waren die "warmen" Speisen der Jahreszeit angepasst meistens kaum lauwarm. An einigen Tagen gab es abends eine Speisekarte. Wir haben ein Getränkepaket für abends gebucht. Der Wein wurde den Speisen entsprechend serviert. mit einer Ausnahme "Marques de Caceres" war er eher mittelmäßig. Da an einem Abend ein Weißwein auf dem Tisch stand und Heidi damit Schwierigkeiten hat konnte ich diesen in einen Rotwein umtauschen, der gemäß Karte ca. 50 Kronen billiger war. Erstaunt war ich dann als die Kellnerin eine Krone für die Änderung verlangte (!!!!).
Da wir meistens relativ früh zu Bett gingen , es war ja schon dunkel, haben wir die meisten vom Kapitän organisierten Anlässe verpasst. Ich bin  nachts oft aufgestanden um wenigsten ein Foto vom jeweiligen Hafen zu machen. E empfiehlt sich deshalb die Reise auch zurück zu buchen, da dann die gleichen Häfen am "Tag ( bei etwas hellerer Dämmerung)"  angefahren werden.
Oft sind wir gleich nach den Frühstück ab 7Uhr auf Deck 8 in die Panoramalounge gegangen und haben von dort die Fahrt genossen. (Später ist alles besetz)
Heidi buchte diese Reise speziell wegen dem Nordlicht. Das war jedoch dünn gesät. Glücklicherweise wurde das Erscheinen jeweils im Lautsprecher angekündigt (2mal).
Wir haben nur eine Ausflug gebucht und das war nicht gerade speziell für mich die beste Idee. Eine Hundeschlittenfahrt in Kirkenes, deren Auswirkungen ich noch heute vierzehn Tage später an den Fingerbeeren fühlen kann. Trotz Handschuhen waren meine Finger schneeweiss und ohne jedes Gefühl. Es war saukalt oder eher hundekalt, -28 Grad bei eisigem Wind.
Die Heimreise war lang da es im Winter keine Flüge Oslo -ZHR gibt machten wir eine Zwischenhalt in Kopenhagen. Abflug Kirkenes 11Uhr 30 Ankunft in Zürich 19Uhr 50. Reisezeit 8h20
Ich könnte mir vorstellen diese Reise zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen. Auf der Finnmarken gibt es auch Minisuiten und Balkonkabinen. Wer weiss!!! September oder Oktober 201X