Reise nach Island und Grönland
Färöer


Die Färöer liegen nordwestlich von Schottland auf halbem Weg zwischen Norwegen und Island auf 62° N inmitten des Golfstroms. Die Inselgruppe besteht aus 18 Inseln mit zusammen 1399 km² und erstreckt sich etwa in Gestalt eines kopfstehenden Dreiecks 113 km in nordsüdlicher und 75 km in ostwestlicher Richtung. 

Datei:Map of the Faroe Islands en.svg

Tórshavn

Tórshavn , dänisch: Thorshavn, färöisch kurz: Havn) ist die Hauptstadt der Färöer und liegt an der Ostküste Streymoys.
Als das politische, wirtschaftliche und geistige Zentrum des Landes bietet die Stadt weit mehr Infrastruktur, als man in einer vergleichbar großen mitteleuropäischen Kleinstadt erwarten würde. Die Stadt bezeichnete sich früher oft als die kleinste Hauptstadt der Welt, was aber nicht korrekt ist. Scherzhaft nennt man Tórshavn auch den Nabel der Welt.



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Velbastaður

Velbastaður (dänisch: Velbestad) ist ein Ort der Färöer an der südlichen Westküste der Hauptinsel Streymoy.
Velbastaður liegt nordwestlich des Nachbarorts Kirkjubøur und gehört, wie dieser, zu den ältesten Orten des Archipels. 1349 starb die gesamte Bevölkerung an der Pest.
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Kirkjubøur

Kirkjubøur liegt nahe der färöischen Hauptstadt Tórshavn an der Südwestküste Streymoys. Vorgelagert ist der zwei Hektar große, unbewohnte Kirkjubøhólmur, einer der elf Holme der Färöer. Früher war dieses kleine Eiland mit dem Festland verbunden, doch die Gewalt des Meeres hat es abgetrennt. Von Kirkjubøur aus genießt man auch einen Blick auf die vorgelagerten Inseln Koltur und Hestur.
Direkt hinter Kirkjubøur erhebt sich der südlichste Berg von Streymoy mit seinen Gipfeln, dem südlichen Kirkjubøambur (308 m, auch: Sverrishola genannt) und dem weiter nördlichen Kirkjubøreyn (351 m). Zwischen beiden hindurch führt ein Wanderweg nach Argir. Ein weiterer Wanderweg in die Hauptstadt führt westlich und nördlich am Fuß des Kirkjubøreyn entlang. Durch das relativ flache Terrain zwischen Tórshavn und Kirkjubøur eignet sich der Ort für einen Fahrradausflug auf den sonst sehr bergigen Inseln.
Das Kap an der Südspitze Streymoys heißt ebenso nach dem Ort Kirkjubønes.

Einst war Kirkjubøur das geistliche und kulturelle Zentrum der Färöer. Ab 1111 (ältere Quellen sagen ca. 1100 bzw. spätestens 1120) war es Sitz des Bistums Färöer. Bis zur Reformation auf den Färöern 1538 residierten hier 34 Bischöfe. Siehe auch Liste der Bischöfe der Färöer.
Sverre Sigurdsson wuchs hier auf und besuchte die Lateinschule des Bistums, bevor er 1176 nach Norwegen ging, wo er der größte Mittelalterkönig seines Landes wurde.
Hier wohnte auch die legendäre Gæsa, die ihre umfangreichen Landbesitzungen an die Kirche verlor, weil sie in der Fastenzeit Fleisch gegessen hatte, was als Sakrileg galt. Der Legende zufolge ging sie nach Gásadalur, das nach ihr benannt wurde.
Der bekannteste Bischof in Kirkjubøur war Erlendur († 1308). Er ließ die Magnuskathedrale bauen, was aber zum Aufruhr der Färinger führte, da sie die hohen Kirchenabgaben nicht mehr tragen wollten. Erlendur wurde gestürzt (wahrscheinlich konnte er fliehen, andere Überlieferungen sagen, er wurde in der Magnuskathedrale getötet).

Nach der Reformation 1538 gab es noch mit Jens Riber einen protestantischen Bischof, der aber 1556 oder 1557 sein Amt aufgeben und das Land verlassen musste.
Der bekannteste Sohn des Ortes ist Jóannes Patursson (1866-1946), der zusammen mit seinem Bruder Sverre zur Treibenden Kraft hinter der modernen färöischen national-kulturellen Bewegung wurde.

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Kvívík

Zur Kommune Kvívík gehören auch die Orte Leynar, Skælingur, Stykkið und Válur/Nesið. Zusammen hatte die Kommune Ende 2002 genau 580 Einwohner. Kvívík liegt südlich des größeren Ortes Vestmanna zu beiden Seiten einer kleinen Bucht und wird durch den Bach Stórá geteilt.

Ausgrabungen von zwei Langhäusern, eines war ein Wohnhaus das andere ein Stall, ab 1941 konnten belegen, dass der Ort seit der Wikingerzeit auf den Färöern bewohnt ist. Kvívík zählt damit zu den ältesten Orten des Archipels. Weitere Ausgrabungen folgten, wo eine ganze Reihe von Gegenständen gefunden wurden, die heute im Nationalmuseum in Tórshavn ausgestellt werden. Spinnwirtel, Fanggerät, Öllampen und Kinderspielzeug (Pferde und Boote) zeigen etwas über das Leben in dieser Zeit. Es fand sich auch Frauenschmuck in Form von Perlen. Bemerkenswert ist ein Damenschuh, dessen Pendant in Paris gefunden wurde.

Die Steinkirche wurde am 13. Dezember 1903 geweiht und ersetzte eine alte Holzkirche von 1838, da diese angesichts der gewachsenen Bevölkerungszahl zu klein wurde. Hier las am 31. Dezember 1855 der frisch ernannte Pfarrer V. U. Hammershaimb aus dem Evangelium vor - auf Färöisch, damals ein Skandal, da Dänisch die alleinige Kirchensprache war.

 

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Thorshavn

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Helikopter Landung auf HDMS Vædderen (F359)

Verdrängung

2.600 ts Standard
3.500 ts Voll geladen

Länge

112,5 Meter

Breite

13,40 Meter

Tiefgang

6,00 Meter

Besatzung

60
90 Maximal

Antrieb

2 Wellen
3 x MAN/Burmeister & Wain Alpha 12V 28/32A Diesel mit 13.000 PS
1 Bugstrahlruder mit 884 PS
1 Querstrahlruder mit 1.088 PS

Geschwindigkeit

20,8 Knoten

Reichweite

8.500 nm bei 15,5 kn

Bewaffnung
Hubschrauber

1 x Westland Lynx

Radar/Sonar

Luft-/Überwasserradar: Plessey AWS 6 Überwasserradar: Furuno 2135 Navigationsradar:Furuno 2115 Waffenleitradar: ClesiusTech 9LV Mk 3 Sonar: Thomson Sintra TSM 2640 Salmon

ECM

 

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Das Schiffe der Dänischen Marine wurde am 9. Juni 1992 in Dienst gestellt. Es weid unter anderem für den Küstenschutz von Grönland und Island eingesetzt.
Die etwas ungewöhnlich klassifizierten Schiffe der Thetis-Klasse basieren auf einem Design mit einem breiten Einsatzspektrum. So verfügen die Schiffe über die Möglichkeit sowohl Aufgaben der Küstenwache zu übernehmen, Operationen im Eismeer durchführen als auch im Rahmen der NATO an Kampfaufgaben teilzunehmen. So war die Thetis 2009 Kommandoschiff der SNMCMG 1, dem ständigen Minenabwehrverband der NATO.
Die Schiffe sind nach der Absalon-Klasse die zweitgrößten der Dänischen Marine.

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