Reise-Kommentar


Kreuzfahrt Südafrika

Am 13. April 2018 abends brachen wir zu unserer wundervollen Reise auf (mit Flugzeug, Bus und zuletzt MSC Sinfonia). Unser langjähriger Taxichauffeur brachte uns auf den Flughafen, wo wir zum ersten Mal mit einer Maschine der Emirates abheben konnten.

Sitzkomfort und Essen waren gut. Der Zwischenhalt in Dubai verschaffte uns die nötige Bewegung bevor es weiterging nach Johannesburg. Gegen Abend wurden wir abgeholt und zum Protea Hotel Balalaika in Sandton gebracht.

14.04.Unterkunft im Protea Hotel Balalaika Sandton.


15.04. nun kann das Abenteuer beginnen. Wie angekündigt waren wir nur zu sechst, und hatten deshalb einen kleinen Bus für uns. Alex der Guide und zugleich auch Fahrer war, bereitete uns auf die bevorstehen Sehenswürdigkeiten vor. Fahrt in die Provinz Mpumalanga "Ort wo die Sonne aufgeht" nach Dullstrom, wo wir einen deftigen Snack einnahmen. Die Reise ging weiter zum Moditlo Private Game Reserve am Nbesi Fluss, der leider kein Wasser führte. Die 1. Pirschfahrt im offenen Safarifahrzeug konnte beginnen. Hier durften wir abends nicht alleine rumlaufen, ein Angestellter holte uns zum Essen und begleitete uns nachher wieder zurück.

Meine 1. Nacht in einer Lodge, die sogar meine Erwartungen übertraf, war zauberhaft. Frühmorgens starteten wir zu einer Pirschfahrt mit Kaffee und Cookies, bevor wir zurückfuhren und nach dem Frühstück weiterreisten.


16.04.Der Blyde River Canyon ist mit den Three Rondavels und den Bourke's Luck Potholes sensationell. Er ist der drittgrösste Canyon der Welt und kann sich mit den Anderen, die ich kenne, gut messen. Auch hier hatten wir Glück und sichteten viele verschiedene Tierarten. Unterkunft im Country Boutique Hotel White River.


17.04.Nun kam der sagenhafte Krüger Nationalpark an die Reihe, wo mir der Sitz neben Alex die beste Aussicht bot. Deshalb konnte ich eine Elefantenherde mit 2 Jungtieren beim überqueren der Strasse fotografieren. Ausser Leoparden haben wir alle bekannten Tiere gesehen, bin immer noch am überlegen, welches mir den grössten Eindruck gemacht hat.

Die Bongani Mountain Lodge war aufregend, der Fahrer musste sogar (in dem Bachbett von Strasse) Reifen wechseln. Die Lodge befindet sich im Mththomusha Game Reserve  und war, so wie ich sie mir gewünscht habe.





18.04.Weiterreise, durch das Königreich Swaziland und zurück nach Südafrika in die Provinz KwaZulu-Natal. Zum iSimangaliso Wetland Park, der im weltweit einzigen städtischen Bezirk, der kompltt von einem von der UNESCO anerkannten Weltkulturerbegebiet umgeben ist. Unterkunft in St. Lucia, Elephant Lake Hotel.

19.04. Am nächsten Morgen Bootstour, bei der wir die Gelegenheit hatten Krokodile und viele Hippos zu sichten. Dann ging die Reise weiter nach Durban durch eine imposante Landschaft ins Protea Hotel Edward. Die letzte Nacht vor der Kreuzfahrt brach an und wir wurden gewarnt, uns abends nicht von der Uferpromenade zu entfernen, da Kriminalität sehr gross sei.

20.04. Safari vorbei und nun stürzen wir uns in die Kreuzfahrt.

Kreuzfahrt von Durban nach Venedig mit MSC Sinfonia.

Die Einschiffung ging nicht sehr flott vonstatten, es galt einige Hürden zu überwinden. Das Glück war uns hold, da sich unser Balkon auf der Terminalseite befand. Wir konnten somit ganz bequem die Aufführungen verfolgen, die geboten wurden.Ein gewaltiges Spektakel.


Am 1. Seetag erkundeten wir die Schiffsräumlichkeiten, wo es uns am besten gefallen würde. Gegen Abend erfuhren wir, dass sich unsere Ankunft in La Reunion wegen eines Zyklons um einen Tag verschieben würde. Somit blieben für die Seychellen nur noch 1 Tag. Wenigstens konnten wir dem Zyklon ausweichen und verloren wirklich nur einen Tag.

Am 25. April auf der Insel konnten wir die angerichteten immensen Schäden in Augenschein nehmen. Kein schöner Anblick, bin froh, dass ich nicht dort wohne. Unser Ausflug war nicht so spektakulär, da uns die Aussicht verwehrt blieb, aber immerhin regnete es nicht.



Unter Mauritius habe ich mir mehr vorgestellt, aber die Zeit war knapp bemessen. Mit dem Ein- und Ausschiffen haperte es immer mal wieder.Entweder gingen die Scanner nicht, oder zu viele Leute im Weg, weiss nicht genau woran es lag. Ausflug in den botanischen Garten

Der Seetag kam mir sehr gelegen, denn so konnte ich meine bisherigen Eindrücke sortieren.

Endlich erreichten wir die Seychellen,aber auch hier hatte ich mehr erwartet.

Die nun folgenden 7 Seetage benutzte ich fleissig zum Basteln. Es entstanden sehr schöne Arbeiten und die Lehrer waren kompetent, freundlich und sehr hilfsbereit. Es entsteht eine gewisse Routine, wenn man nur an Bord ist. Nach dem Frühstück, besuchten wir das Cafe Baroque, wo wir mit Deutschen plauderten und ich meine spärlichen Hindi Kenntnisse mit Chandan Bora auffrischte.Beim Basteln lernte ich Marian aus Australien kennen und wir hatten viel Spass zusammen.

In Aqaba besuchten wir das Wadi Rum mit Wüsten Jeeps. Ein schöner Ausflug, der aber eine gewisse körperliche Fitness verlangte, da man auf das Wüstenschiff klettern musste. Auch einen Kamelritt hätte man buchen können.

Die Fahrt durch den Suezkanal ist nicht mehr so spektakulär, aber das Fahren im Konvoi bietet schöne Fotomotive. Ein Schaufelbagger unterbrach die Arbeit und winkte uns im Vorbeifahren mit der Schaufel. Mit Musik wäre es ein Ballett gewesen. Als wir vorbei waren, wurde wieder gearbeitet.

In Katakolon kennen wir schon einige Ladenbesitzer und begrüssen uns immer wieder.

Kotor gefällt mir sehr gut, schöne Gegenden und klares Wasser, da könnte man Ferien machen, wenn eine Kreuzfahrt nicht mehr drin liegt.

Split mit dem Diokletianspalast möchte ich gerne einmal wiedersehen. Die Zeit war viel zu kurz.

Am Nachmittag war Kofferpacken, da der morgige Tag das Ende Reise ist.

Für mich persönlich eine der schönsten Reisen, Natur pur, viele Tiere, nette Menschen, gutes Essen und sehr freundliche Crew Mitglieder. Danke