Reise-Kommentar


Der Flug nach Amsterdam erfolgte mit EasyJet (null Service). Am Flughafen mussten wir den Bus für den Transport zum Schiffterminal ausfindig machen. Der Busfahrer  fand es nicht nötig seine Passagiere zu suchen(Bild). Nirgends war ein Schild  mit OnlineTours zu finden. Ein Anruf bei der Busgesellschaft führte dann zum richtigen Fahrzeug. Da zwei Passagiere fehlten durften wir 45 Minuten im Bus warten. Bei wolkenbruchartigem Regen ging es dann zum Schiffterminal. 

Am Schiffterminal wurden wir dann zu eine Abstellhalle gewiesen um dort auf den Check-in zu warten. Erst die wiederholte Aufforderung, dass wir Express Check-in hätten führte und dann in die Check-in-Halle. Welch ein Chaos, hinten anstehen wurde befohlen. Mit Protest schafften wir es dann wirklich ein Express Check-in zu erhalten. Aber das war nur eine kurze Freude. Beim Fotografen war wiederum ein längeres Anstehen programmiert. Da wir den Fotografen kannten konnte wir auch hier schneller passieren. Der Rest zur Kabine war dann ein Klacks. Wegen der fortgeschrittenen Zeit war das Selbstbedienungrestaurant zwischen schon geschlossen und bereits wieder geöffnet. Wir konnten uns trotzdem verpflegen. 

Restaurant: für Diamant Mitglieder wurde im hinteren Restaurant auf Deck 4 die rechte Seite reserviert. Am Eingang wurde diesmal (nicht wie bei Pacifica) eine Kontrolle durchgeführt, so dass kein "Geläuf" entstand. Die Speisekarte unterschied sich von der normalen Speisekarte. Die Speisekarte mit den normalerweise zahlungspflichtigen Speisen musste jedoch oft speziell verlangt werden.

Ab dem zweiten Tag wurde uns der gebuchte Zweiertisch zugeteilt. Dieser wurde beim hinteren rechten schräg stehenden Seitenfenster aufgestellt. Die Fensterverkleidung war schon ein wenig lädiert und die Abdeckung unterhalb des Fensters wurde bei starkem Regen auch mal nass(Bild). Bei Sonnenschein wurde es dafür recht warm.  Wir haben die Aussicht jedoch genossen obschon die Fenster immer trüber wurden.

Dover : Der Landgang war sensationell. Vor den Fahrstühlen und auf Deck 2 oder 3 ein Gedränge sondergleichen. Mitteilung dass das Schiff noch nicht freigegeben worden sei, obschon Passagiere bereits das Schiff verliessen. Im Ankunftsgebäude wiederum schrittweises vorrücken. Erst bei der Türe zur Passkontrolle wurden dann EU-Bürger von den 750 mitreisenden Russen getrennt  und es ging zügig an die frische Luft(Bild). Mit dem Hafenbus sind wir in die Stadt und zur Burg gefahren. (Achtung Eintritt in die Burg  21.40£ pro Person).

Le Havre: Ausflug nach Honfleur im Schiff gebucht. War ok, auch von Preis her, da öffentliche Verkehrsmittel nur sporadisch fahren und ein Taxi teuer zu stehen gekommen wäre. Wir war schon einam mit dem Wohnmobil in Honfleur. Kleine herzige Stadt. 

Auf der Fahrt durch den Golf von Biskaya hat es ein mal gerumpelt. Die Besetzung des Speisesaales hat darunter ein wenig gelitten.

In La Curuna haben wir einen Ausflug gebucht, der wegen zu wenig Teilnehmer abgesagt wurde. Im Ausflugbüro wurde uns mitgeteilt, dass dieser Ausflug nur italienisch oder englisch stattfinden werde. Diesen wollten wir buchen egal in welcher Sprache. Leider haben wir die ausgestellten Tickets nicht kontrolliert. Es wurde uns anstelle  von "die vermauerte Stadt" der Ausflug "Coruna Estuaries" untergejubelt.

In Leixoes haben wir den Bus zur Stadt ausserhalb des Schiffes gebucht und sind dann zu Fuss und mit dem Carro Eletrico Linha 22 durch Porto gezogen. (Bahnhof Sao Bento mit den schönen Bildern aus Keramik Fliessen)

Lissabon: Fahrt mit dem Hop-on Hop-off Bus vom Hafen zum Praça Marquês de Pombal und dort auf den Hop-on Hop-off Bus (Rot) umgestiegen un dabei alte Erinnerungen ausgetauscht. 

Gibraltar: zu Fuss in die Altstadt 

Malaga: mit dem kleinen Hafen-Züglein (Bild) und zu Fuss durch die Strassen von Malaga gebummelt.

Barcelona: La Rambla wie immer

Civitavecchia: 7 Kreuzfahrtschiffe, ein Riesen Gedränge, hunderte warten auf den Shuttle-Bus.  Wir wollten uns von Bekannten aus einer früheren Reise mit der Pacifica die wiederum mit  der Pacifica gereist waren verabschieden, haben den weg dorthin im letzen Moment geschafft aber unsere Bekannten sassen schon im Bus. Sind dann bis zum vordersten Schiff gelaufen und haben dort den Shuttle zur Stadt bestiegen. Besuch das Marktes

Savona: Gemäss Voucher fährt unser Bus (Marti) um ca 15Uhr in Savona ab, weshalb wir bis jetzt ca die Letzen waren, die das Schiff verlassen (inkl Mittagessen). Unser Gepäckanhänger auf der Kabine ist jeoch ROT (Ausschiffung um 9 Uhr) das kann doch nicht wahr sein. Gang an die Reception. Ein riesiger Auflauf lauter Russen führen sich auf wie kleine "Putins" oder (weiblich) "Putinen". Die zwei oder drei Westeuropäger gehen im Gedränge beinahe unter. Die schlussendlich erhaltene Auskunft lautet: keine Ahnung aber welche Etikettenfarbe wollen Sie den haben ? Ich nehme zur Sicherheit die Purple. Auf der Kabine entschliesse ich mich dann doch für die Roten. Beim Abendessen erkundige ich mich bei den anderen Schweizern. Alle haben ROT und gehen deshalb am morgen um 9 Uhr in das Theater. 

Morgens  um 9Uhr im Theater: Theater voll, ein Costa Mitarbeiter steht verloren neben der Tribüne. Schiff ist noch nicht freigegeben lautet die Antwort auf meine Frage. Wir warten, keine Ansage absolut nichts. Meine Frau drängt darauf, dass wir jetzt aussteigen, da andere Passagier das Schiff bereits verlassen. Wir gehen auch raus ( was mach wir denn bis 15 Uhr?) aber oh Wunder. Nachdem wir die Koffer abgeholt haben steht auf dem Parkplatz bereits der Bus nach Zürich (Bussfahrer wusste auch nichts von der vorzeitigen Rückreise nach Zürich und musste mitten in der Nacht nach Savona fahren). Um Ca 16 Uhr waren wir dann in Zürich. Uff das wäre wieder mal geschafft.

Schluss: Es war mal eine Reise mit anderen interessanten Anlandungen. Eindruck im Schiff eher im unteren Costa-Segment. An den Spruch "Karlchen stell dich mal vornehin" haben wir uns in der Zwischenzeit gewöhnt. Aber die Gäste hinter dem "eisernern Vorhang " sind unmöglich.
Dabei haben wir sie auf unseren früheren Reisen in Russland als liebenswürdig und zuvorkommend kennen gelernt. Damals war aber noch keinen Putin an der Macht.

Fazit: Schiff ok . Kabine super, Route sehr gut, Ein- und Aus-Schiffung miserabel