Dampflok-Steuerungen 

Im Modellbau wird vorzugsweise die Walschaert oder Heussinger-Steuerung verwendet. Einige Modelle sind auch mit einer Stephenson-
Steuerung ausgerüstet.  Welches sind nun die Unterschiede ? 

Stephenson - Steuerung

Robert Stephenson, einer der Väter der Dampflok, erfand 1843 die nach ihm benannte Kulissensteuerung. Sie arbeitete als erste zuverlässig und berücksichtigte auch eine veränderliche Ausdehnung (Expansion)Auf dem  Kurbelzapfen eines Rads sitzen zwei Exzenter Die Exzentrik–Stangen (Eccentric Rods) greifen oben und unten in die Kulisse (Link), die an Punkt (Saddle) drehbar an einem höhenverstellbaren Hängeeisen (Hanger) befestigt ist. 

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5 Zoll Modell der Dubs Nr. 3 der Waldenburgbahn G 3/3

 

Walschaert - Steuerung

Komponenten einer Heusinger- oder Walschaerts-Steuerung:
1 - Gegenkurbel, 2 - Schwingenstange, 3 - Steuerstange, 4 - Hängeeisen, 5, 6 - Steuerstangenhebel, 7 - Schwinge, 8 - Schieberschubstange, 9 - Lenkeransatz am Kreuzkopf, 10 - Schieberstangenführung, 11 - Lenkerstange,12 - Voreilhebel, 13 - Schieberstange, 14 - Kolbenschieber

 

Heusinger - Steuerung

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Umstellung von Vorwärts auf Rückwärts

 

Funktionsweise
Die Stellung des Kolbens und des Schiebers

Phase a)Die linke Endstellung des Schiebers erlaubt das
Einströmen des Heissen Dampfes aus dem Dampfkessel  den Zylinder.
Der Kolben wird nach rechts gedrückt und der verbrauchte
(entspannte) Dampf strömt aus.

 

 

Phase a ) 
The opening of the front port allows superheated steam from the boiler to enter the cylinder and push the piston back. As the piston move backwards, used steam from the previous stroke is exhausted through the back port.

 

Phase b)
Der Schieber bewegt sich nach links während der Dampf den Zylinder nach rechts drückt

 

 

 

Phase b)
 The valve starts to move backwards while the steam in the cylinder continues to expand and pushes the piston back.

 

 

 

Phase c)Der Schieber schliesst kurzfristig den Auslass und bewirkt daduch einen Gegendruck. 

 

 

 

 

Phase c)
 The front port opens to exhaust steam and at the same time the back port closes. This creates some back pressure before the next stroke is made.

 

 

 

Phase d)Die rechte Endstellung des Schiebers erlaubt das Einströmen des Heissen Dampfes aus dem Dampfkessel  den Zylinder.
Der Kolben wird nach links gedrückt und der verbrauchte
(entspannte) Dampf strömt aus.

 

 

Phase d) The back port opens  to allow "fresh" steam into the cylinder which then push the piston forward. A new sweep begins again and the process repeats

 

 

 

ZylinderSchieber

1 + 2 Schieberkörper
3 Schiebersteuerung  (innen)
4 Schieberkasten

Der Dampfkessel

Wasser umspühlt die Rauchrohre die Feuerbüchse und die Stehbolzen und wird durch die heisse Luft, die durch die Rauchrohre strömt erhitzt. Der entstehende Dampf wird im Dampfdom gesammelt und im Überhitzer nochmals aufgeheizt. Hierauf gelangt er in die Zylinder

 



Beschreibung einerDampflokomotive

 

Stationäre Dampfmaschine


Mit Kondensator für die Rückführung des verbrauchten Dampfes.
Regulierung der Dampfzufuhr durch die Fliekraaftgewichte.
Beschreibung siehe http://www.retrobibliothek.de/retrobib/seite.html?id=103811&imageview=true

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